Upcoming: Writing, Resting, Reading
Was bevorsteht: Lesen, Schreiben, Ruhen
[English below]
Liebe Abonnent*innen,
wie versprochen kommt hier mein monatliches Update zu meiner Arbeit und bevorstehenden Veranstaltungen.
Das Jahr ist vorbei, Januar war ein blur aus 2025-Erschöpfung, Endproben, Premieren-Aufregung, Kranksein und bedrohlichen News in den Medien. Der Februar bestand bei mir aus mehr Rückzug, aus so dringend nötiger Erholung, aus Zeit mit Freund*innen, loved ones, Familie und endlich wieder mehr Lesen. Ich bin 28 geworden, ich habe einen Schokokuchen (von meiner Partnerin) und einen Rüeblikuchen (von meiner Haus-Community) bekommen. Und heute ist der erste Tag, an dem sich die Sonne in meinem Gesicht spürbar warm anfühlte.
Im März und April will ich vor allem viel lesen, mich weiter ausruhen und langsam an neuen Projekten zu arbeiten beginnen. Zum Einen habe ich fast 200 Seiten völlig unsortierter Notizen, aus denen irgendwann in der Zukunft einmal ein Buch werden soll. Zum Andern gibt es eine Handvoll Auftragsarbeiten, an denen ich schon herum denke.
Am 22. März lese ich bei der Lesung von Kae Tempest im Kaufleuten Kultur (Zürich) die deutsche Übersetzung von Kae Tempests neuem Roman Ein Leben lang gesucht. Moderiert wird die Lesung und das Gespräch von Nina Kunz.
Für die von Mira Mann kuratierte Ausstellung Touch me I’m sick in der Galerie Lothringer 13 in München entwickle ich eine Video-Keynote zum titelgebenden Ausstellungsthema. Die Videoarbeit wird Teil der Ausstellung sein, die Eröffnung findet am 2. Mai statt.
Für das Magazin ViceVersa Literatur schreibe ich einen kurzen, wahrscheinlich mehrsprachigen Text – mehr tba!
Den April werde ich im spartenübergreifenden Kunstzentrum Art Omi in Ghent (NY, USA) verbringen – hoffe ich –, um während einer einmonatigen Residency an meinem neuen Manuskript zu arbeiten. Ich freue mich sehr auf die Zeit; vor allem auch deshalb, weil ich vor anderthalb Jahren in NYC begonnen habe, die ersten Notizen für meinen neuen Text zu sammeln. Der Aufenthalt wird von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gefördert.
So weit aus meinem Retreat, von hinter den Bücherstapeln. Passt auf euch auf, ruht euch aus & bleibt widerständig!
Kay
Dear readers,
As promised, here’s my monthly update on my work and upcoming events.
The year is over, and January for me was a blur of 2025-exhaustion, final rehearsals, premiere excitement, illness, and threatening news in the media. February consisted of more retreat, much-needed rest, time with friends, loved ones, family, and finally more reading. I turned 28, received a chocolate cake (from my partner) and a carrot cake (from my house community). And today is the first day that the sun felt noticeably warm on my face. Oh, how brutal Berlin winters are!
March and April, I mainly want to read a lot, continue to rest, and slowly start working on new projects. On the one hand, I have almost 200 pages of completely unsorted notes, which will eventually become a book sometime in the future. On the other hand, there are a handful of commissioned works that I am already thinking about.
On March 22, I will read the German translation of Kae Tempest’s new novel Having Spent Life Seeking at Kae Tempest’s reading at Kaufleuten Kultur (Zurich). The reading and discussion will be moderated by Nina Kunz.
I will spend April at the interdisciplinary art center Art Omi in Ghent (NY, USA) to work on my new manuscript during a one-month residency. I am very much looking forward to this time, especially because I started collecting the first notes for my new text in NYC a year and a half ago. The residency is sponsored by the Swiss Arts Council Pro Helvetia.
For the exhibition Touch me I’m sick, curated by Mira Mann at the Lothringer 13 gallery in Munich, I am developing a video keynote on the exhibition’s eponymous theme. The video work will be part of the exhibition, which opens on May 2.
I am writing a short, probably multilingual text for ViceVersa Literatur magazine – more tba!
That’s all from my retreat, from behind the stacks of books. Take care & stay defiant!
Kay


